IT-Leasing: Laptops, PCs und Server leasen statt kaufen
Feste Rate statt einmaliger Investition – und ein Austauschzyklus, der von Anfang an im Vertrag steht.
Für Unternehmen, die ihren Gerätepark planbar erneuern wollen, statt ihn auslaufen zu lassen.
Beim Laptop-Leasing zahlen Sie eine feste monatliche Rate statt eines Kaufpreises und geben die Geräte am Ende der Laufzeit zurück. Für IT-Hardware passt das oft besser als der Kauf: Notebooks und PCs haben eine überschaubare Nutzungsdauer, und der Austausch steht mit dem Leasingvertrag bereits fest, statt jedes Jahr neu diskutiert zu werden. Wir vermitteln das Leasing über einen Leasingpartner und richten die Geräte genauso ein wie gekaufte – Auswahl, Einrichtung und Support laufen weiter über uns.
Leasing, Kauf oder Miete: der Vergleich
Alle drei Wege führen zu denselben Geräten. Sie unterscheiden sich darin, wann Geld abfließt, wem die Hardware gehört und wie verbindlich der Austausch geregelt ist.
| Kauf | Leasing | Miete | |
|---|---|---|---|
| Liquidität | Voller Betrag zu Beginn | Feste monatliche Rate über die Laufzeit | Monatliche Rate, meist höher |
| Eigentum | Sie | Der Leasinggeber; Rückgabe am Ende, Kaufoption je nach Vertrag | Der Vermieter |
| Laufzeit | Offen – Sie entscheiden, wann ersetzt wird | Fest vereinbart, üblich 36 bis 48 Monate | Kurzfristig, oft Wochen bis Monate |
| Austausch | Muss aktiv geplant und beantragt werden | Zum Laufzeitende eingeplant | Jederzeit möglich |
| Typischer Einsatz | Server, Netzwerktechnik, langlebige Geräte | Notebooks, PCs, größere Beschaffungen auf einmal | Projekte, Messen, Überbrückung, Ersatz |
Was sich leasen lässt
Grundsätzlich alles, was einen Anschaffungswert und eine klare Nutzungsdauer hat. In der Praxis ist die Reihenfolge nach Häufigkeit diese:
- Laptops: der klassische Fall. Kurzer Lebenszyklus, viele Geräte gleichzeitig, planbarer Austausch – siehe Business-Notebooks.
- PCs und Monitore: sinnvoll, wenn ein ganzer Standort auf einmal ausgestattet wird, etwa beim Umzug oder bei einer Neueröffnung – siehe PC-Arbeitsplatz.
- Server: möglich und bei größeren Investitionen üblich; die Laufzeit wird dann länger gewählt als bei Notebooks – siehe Server für kleine Unternehmen.
- Netzwerktechnik: Switches, Access Points und Firewalls lassen sich mitfinanzieren, wenn sie Teil eines Projekts sind – siehe Netzwerk und WLAN.
- Nicht sinnvoll: Kleinteile und Zubehör. Headsets, Tastaturen und Kabel werden gekauft; sie einzeln zu finanzieren verursacht mehr Verwaltung als Nutzen.
So läuft IT-Leasing mit DeltaNEXT
Wir sind nicht der Leasinggeber. Der Vertrag über die Finanzierung kommt zwischen Ihnen und einem Leasingpartner zustande – wir vermitteln ihn, bringen die Geräteliste ein und bleiben Ihr Ansprechpartner für alles Technische. Das trennt die Rollen klar: Finanzierung dort, Auswahl, Einrichtung und Support bei uns.
- Bedarf und Geräteliste: Wir stellen die Konfigurationen zusammen, so wie beim Kauf auch.
- Angebot mit Rate: Sie sehen die monatliche Rate für die gewählte Laufzeit, dazu die Einrichtung als eigene Position.
- Bonitätsprüfung und Vertrag: läuft über den Leasingpartner; dafür werden die üblichen Unterlagen Ihres Unternehmens benötigt.
- Lieferung und Einrichtung: Wir beschaffen, richten ein, übernehmen Daten und bauen auf – identisch zum Kauf.
- Während der Laufzeit: Support, Reparaturen über die Garantie und Erweiterungen laufen über uns.
- Zum Laufzeitende: Rückgabe oder Austausch, mit dokumentierter Datenlöschung.
Nach der Laufzeit: Rückgabe, Datenlöschung, Austausch
Das Laufzeitende ist der Punkt, an dem Leasing entweder bequem oder unangenehm wird – je nachdem, ob es vorbereitet ist. Wir setzen den Termin deshalb einige Wochen vorher an und ziehen den Austausch und die Rückgabe in einem Durchgang durch.
Vor der Rückgabe werden die Datenträger gelöscht: Auf Wunsch erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung über die Löschung für Ihre Datenschutzdokumentation. Geräte mit Schäden über die normale Abnutzung hinaus werden vom Leasinggeber bewertet – was als normale Abnutzung gilt, steht im Vertrag, und wir schauen vorher gemeinsam durch, damit es keine Überraschung gibt.
Ob sich Leasing für Ihre Bilanz und Steuer günstiger darstellt als der Kauf, hängt von Ihrer Situation ab. Das ist eine Frage für Ihre Steuerberatung, nicht für uns – wir liefern die Zahlen, die dafür gebraucht werden.
So läuft ein Leasingvorgang ab
Vier Schritte von der Geräteliste bis zur Rückgabe
Geräteliste erstellen
Wir stimmen ab, welche Geräte in welcher Konfiguration gebraucht werden – bei Leasing lohnt sich, den ganzen Bedarf auf einmal zu betrachten.
Laufzeit und Rate festlegen
Sie sehen die Rate für die möglichen Laufzeiten, bei Notebooks üblicherweise 36 oder 48 Monate, bei Servern länger.
Leasingvertrag über den Partner
Bonitätsprüfung und Vertragsabschluss laufen direkt zwischen Ihnen und dem Leasingpartner. Wir reichen die Geräteliste ein und begleiten den Vorgang.
Einrichten, betreiben, zurückgeben
Lieferung und Einrichtung wie beim Kauf, Support über die Laufzeit, zum Ende Austausch und Rückgabe mit dokumentierter Datenlöschung.
Häufige Fragen zum IT-Leasing
Wirtschaftlichkeit, Laufzeiten, Datenlöschung, Aufstockung und Reparatur
Leasing lohnt sich vor allem, wenn mehrere Geräte gleichzeitig fällig sind und die Investition sonst verschoben würde. Statt einer großen Ausgabe entsteht eine feste Rate, und der Austausch ist am Ende der Laufzeit eingeplant. Für ein einzelnes Notebook ist der Verwaltungsaufwand zu hoch – da ist der Kauf einfacher. Ob Leasing für Ihre Bilanz und Steuer vorteilhaft ist, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung.
Üblich sind 36 oder 48 Monate für Notebooks und PCs; bei Servern und Netzwerktechnik werden längere Laufzeiten gewählt, weil die Geräte länger im Einsatz bleiben. Die Laufzeit sollte zur erwarteten Nutzungsdauer passen: zu kurz heißt Austausch funktionierender Geräte, zu lang heißt Arbeiten mit Hardware, die nicht mehr mitkommt.
Vor der Rückgabe löschen wir die Datenträger und dokumentieren das. Auf Wunsch erhalten Sie eine schriftliche Löschbestätigung für Ihre Datenschutzdokumentation. Bei besonders sensiblen Daten ist auch der Ausbau und die Vernichtung des Datenträgers möglich – das muss dann im Leasingvertrag vorgesehen sein, weshalb wir es vorher klären.
Ja. Zusätzliche Geräte für neue Mitarbeitende werden in der Regel als weiterer Vertrag oder als Ergänzung zum bestehenden aufgenommen. Die Laufzeit der Ergänzung endet dann meist mit dem Hauptvertrag, damit am Ende alles gemeinsam zurückgeht.
Die Abwicklung läuft über uns: Wir nutzen die Herstellergarantie, organisieren den Vor-Ort-Service oder den Austausch und melden dem Leasinggeber, wenn ein Gerät getauscht wird. Sie haben dabei denselben Ansprechpartner wie bei gekaufter Hardware – über unseren Helpdesk.
Für kurze Zeiträume ja. Hardware mieten passt für Projekte, Messen, Baustellenbüros oder als Überbrückung, wenn ein Gerät ausgefallen ist und der Ersatz noch nicht da ist. Für den dauerhaften Gerätepark ist die Rate im Verhältnis zu hoch – dort ist Leasing oder Kauf der richtige Weg.
Passt dazu
Die anderen Hardware-Bereiche und die Leistungen, die nach der Beschaffung greifen.
Weitere Hardware-Bereiche
Die übrigen Bereiche aus dem Hardware-Überblick.
Passende Leistungen
Was nach der Beschaffung dazugehört.
Geräte leasen statt kaufen?
Sagen Sie uns, welche Geräte und wie viele – Sie bekommen ein Angebot mit Rate je Laufzeit und die Einrichtung als eigene Position.