UniFi Produkte für Video & Zutritt
Protect und Access sind die beiden Kernlinien dieser Sparte. Hier finden Sie die technische Einordnung – Szenarien und Betrieb stehen in den Anwendungsfällen und unter Planung & Betrieb.
Gemeinsame Basis, getrennte Verantwortung
Beide Produktlinien teilen sich PoE-Infrastruktur und oft einen UniFi-Konsole- oder Application-Host – trotzdem planen wir Video und Zutritt als getrennte Workstreams: andere Stakeholder (Datenschutz vs. HR/Facility), andere Wartungsfenster und andere Notfallabläufe. Protect liefert Beweissicherung und Live-Einblick; Access steuert, wer physisch eintreten darf. In kombinierten Projekten verknüpfen wir Ereignisse sinnvoll – z. B. Türöffnung mit Kameraclip – ohne personenbezogene Daten unnötig zu vervielfachen.
Wer bereits UniFi-Netzwerk von uns betreibt, profitiert von bekannter Hardware und dokumentierten VLANs. Neue Kunden erhalten ein Gesamtkonzept: Switch-Kapazität, Speicher und Leser-Verkabelung in einem Projektplan, damit Nachrüstungen nicht an fehlenden Ports scheitern.
Wann welche Linie?
Protect zuerst, wenn Diebstahl, Unfall dokumentiert oder Lieferantenprozesse gesichert werden sollen – typisch Lager, Werkstatt, Außenbereich. Access zuerst, wenn Schlüssel und PIN-Listen zum Risiko geworden sind – typisch Büro, Praxis, Serverraum. Kombiniert lohnt sich, wenn Eingänge sowohl gefilmt als auch berechtigt geöffnet werden sollen; wir vermeiden doppelte Datenhaltung, wo ein Protokoll aus Access reicht.
Beide Linien finden Sie auch im Anwendungsfall-Katalog und unter Planung & Betrieb für DSGVO, Site Survey und Support-Modelle.
Lieferumfang einer typischen Bestellung
Ein Protect-Projekt umfasst meist Kameras, Montagezubehör, Protect-Host oder UNVR, Festplatten nach Kalkulation, PoE-Switch-Ports und Konfiguration inklusive Benutzerrollen. Access-Projekte addieren Leser, mögliche Öffner, Access-Hubs, Karten oder Mobile-Credential-Einrichtung und Gruppen-Setup. Beides zusammen teilt sich oft einen UniFi-Konsole-Host – wir prüfen, ob eine Dream Machine Pro Max oder getrennte Appliances sinnvoller sind, wenn Video und Zutritt stark ausgelastet werden.
Support nach Go-Live kann festes Monitoring oder Reaktion auf Ticket sein – Details siehe Planung & Betrieb. Garantie und RMA laufen über Herstellerkanäle; wir koordinieren Austausch, damit Sie nicht zwischen Hotline und Elektriker vermitteln.
FAQ zu den Produktlinien
UniFi Protect und Access
Ja. Viele Kunden starten mit Video und ergänzen Zutritt später – oder umgekehrt. Wir dimensionieren Switch, VLAN und Controller so, dass die jeweils andere Linie ohne Neuplanung des Netzwerks nachrüstbar ist.
Protect benötigt einen Protect-fähigen Host (z. B. Dream Machine Pro, UNVR oder Cloud Key Plus mit Protect) und PoE-fähige Switches. Access braucht Access-Hubs oder kompatible Gateways plus Leser – abhängig von Türanzahl und Topologie.
Kameras und Leser brauchen zuverlässiges PoE und idealerweise ein separates VLAN. Bestehendes WLAN anderer Hersteller kann bleiben – wir integrieren über Routing und Firewall-Regeln, nicht über „alles in ein VLAN“.
Konkrete Szenarien stehen unter Anwendungsfälle – z. B. Büro-Zutritt oder Lager-Video. Die Produktseiten erklären Technik und Eignung im Detail.
Welche Linie passt zu Ihnen?
Wir vergleichen Protect- und Access-Varianten anhand Ihrer Türen, Flächen und Compliance-Vorgaben.